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Offene Kirche

Besuchen Sie die Ev. ref. Kirche in Schüttorf

"Offene Kirche" in der Karwoche 2021

Herzliche Einladung zu einem vorösterlichen Weg durch die Kirche am 30.03., 31.03. und am 1.04.2021 von 16.00-18.00 Uhr.
An manchen Tagen erscheint alles grau, und wir sehnen uns danach, dass wieder mehr Farbe ins Leben kommt. – So empfinden es wohl viele Menschen in dieser Passionszeit, die immer noch von der Pandemie bestimmt wird. Eine Möglichkeit, den Alltag zu unterbrechen bietet die Kirchengemeinde darum in der Woche vor Ostern an: einen vorösterlichen Weg durch die Kirche zu gehen zur persönlichen Besinnung und um Kraft zu schöpfen.

Die ev.-ref. Kirche in Schüttorf ist an 3 Tagen für jeweils 2 Stunden geöffnet. Innerhalb dieser Zeit können Interessierte am Eingang gegenüber der Bäckerei in die Kirche gehen und sich dort für eine beliebige Zeit aufhalten. Besucher*Innen haben dann die Möglichkeit, anhand einer biblischen Geschichte und fünf Stationen symbolisch einen Weg mit Maria Magdalena zu gehen. Die Gäste erhalten ein kleines Textheft, das sie von Station zu Station leitet. Impulse und Fragen regen an zum Nachdenken über eigene Schmerz- und Trauerzeiten und lassen neue Licht und Hoffnungszeichen sichtbar werden.

Das alles findet statt unter den bekannten Hygieneregeln.

Offene Kirche

Die evangelisch-reformierte Kirche in Schüttorf steht interessierten Besuchern in der Zeit zwischen Ostern und mitte September zur Besichtigung offen.

Turmbesteigung

Ein Aufstieg auf die gut 40m hohe Aussichtsplattform des "Schüttorfer Riesen" ist in Begleitung möglich. Wenden Sie sich hierzu bitte an das Gemeindebüro oder an die Stadtführer der Stadt Schüttorf (Pluspunkt) .

Der "Schüttorfer Riese"

Die evangelisch-reformierte Kirche St. Laurentius wird auch große Kirche oder auch Schüttorfer Riese genannt. Diese Kirche ist eine im gotischen Stil erbaute dreischiffige Hallenkirche von vier Jochen mit Querschiff und polygonalem Chor und diente früher auch als die Grabstätte der Grafen Bentheims. Die Kirche wurde nach ihrer Errichtung zunächst als römisch-katholisches Gotteshaus genutzt. Dabei erhielt sie das Patrozinium des Heiligen Laurentius. Mit dem Wechsel der Konfessionen des Grafen im Jahr 1544 zur evangelisch-lutherischen und 1588 zur evangelisch-reformierten Glaubensrichtung, änderte sich auch die Nutzung des Gotteshauses.

Das Kirchenschiff wurde in Etappen gebaut, der älteste Teil stammt wohl aus dem Jahr 1355 und besteht aus einem einschiffigen, kreuzförmigen Gebäude mit dem heutigen vierten Joch als Vierung und der heutigen Vierung als Chor, sowie dem zweiten und dritten Joch und den Seitenschiffen des vierten Jochs. Der Turm stand an der Stelle, wo heute das erste Joch ist. Im nördlichen Seitenschiff des vierten Jochs befindet sich eine Seccomalerei aus dem 14. Jahrhundert. Nach und nach wurden die Joche mit Seitenschiffen erweitert, das Kirchenschiff wurde wohl erst nach Fertigstellung des Turms mit diesem verbunden. Die Kirche ist insgesamt 54 m lang und 19 m breit. Der Turm ist 81,17 m hoch und von ganz Schüttorf aus zu sehen. Diese Kirche wurde erstmals 1355 urkundlich erwähnt, als ein Ablassbrief zum Bau der Kirche verkauft wurde, und 1390 erweitert. Mit dem Bau des Chores des heutigen Gebäudes wurde am Dienstag nach Fronleichnam des Jahres 1477 angefangen, fertiggestellt war er am Abend des 24. Dezember 1478. Mit dem Bau des Kirchenschiffs wurde 1500 begonnen, der quadratische Westturm wurde bis 1535 erbaut und verfügt über einen achtseitigen Pyramidenhelm. Er brannte aber sechsmal (1684, 1703, 1799, 1817 (zweimal innerhalb von zwei Tagen) und 1889) infolge von Blitzschlag ab. Eine Legende besagt, dass der letzte Brand des Turmes am 8. Februar 1889 mit Milch gelöscht wurde, die sich in der Hitze des Feuers verkrustete und die Feuersbrunst erstickte. Die ursprünglichen Glocken für den Turm stammen aus den Jahren 1502 und 1772, im Jahr 1917 mussten diese Glocken aber zum Einschmelzen für die Kriegsproduktion abgeliefert werden. Heute hängen sechs Glocken im Turm, darunter eine alte Brandglocke aus dem Jahr 1435, die 1917 verschont wurde. Die Orgel der großen Kirche ist ein zweimanualiges Instrument mit Zinn-Pfeifen. Sie wurde 1963 von dem Schweizer Orgelbaubetrieb Th. Kuhn gebaut.

(Quelle: Wikipedia )

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